Montag, 15. Januar 2018

Abschiedsgeschenk für einen Mitarbeiter und Kollegen

Abschiedsgeschenk für einen Mitarbeiter und Kollegen


Eine Abteilung eines großen internationalen Automobil-Zulieferkonzernes hatte für einen netten Kollegen eine tolle Idee für ein ausgefallenes und persönliches Abschiedsgeschenk.
Die Wahl fiel (da es sehr gut in sein Aufgabengebiet passte) auf ein hochwertiges Modell der legendären Mercedes G-Klasse die 2019 ihr 40 jähriges bestehen feiert.
Die Wahl fiel auf ein 1/18er Modell der Baureihe 463. Das Full-Opening-Modell in der exklusiven Farbe thulitrot-met. wurde in einer hochwertigen DeLuxe Vitrine mit dunkelblauer Base mit weisser Naht präsentiert. Das hochwertige Emblem aus eloxiertem Aluminium bekam einen individellen Text laut Kundenwunsch. So entstand ein persönliches und individuelles Geschenk das langfristig Freude bereitet.

Hier ein paar Bilder von der Zusammenstellung des Modelles:

1/18 Full-Opening-Modell von I-Scale, hochwertige Vitrine von Atlantic und Emblem aus eloxiertem Aluminium hochwertig bedruckt mit individuellem Text nach Kundenwunsch. 
Blick auf das Modell ohne Acrylglas-Haube


Text und Schriftart individuell auf Kundenwunsch

Das Modell mit allen Türen und Klappen geöffnet 
Blick in den Motorraum
Das Interieur wurde von I-Scale detailreich gestaltet.
Der Innenraumteppich ist beflockt
Auch im Passagierraum ist der Teppich fein beflockt.
Die Details am Armaturenbrett sind authentisch

Fazit:
Ein besonderes und auf den Kunden zugeschnittenes Geschenk ist entstanden.
Das I-Scale Modell hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und die hochwertige Vitrine mit dem individuellen Aluminium Emblem machen das Set zu einem leistbaren Geschenk das Freude macht. 

Montag, 1. Januar 2018

H.M.S. Victory - Teil 14d - Takelung - stehendes Gut - Spannen und Webeleinen

H.M.S. Victory - Teil 14d - Takelung - stehendes Gut - Spannen und Webeleinen

Der Beitrag beinhaltet Bau-Tipps!

In diesem Blog-Beitrag wird das "stehende Gut" fertiggestellt. Wichtig ist es, wie in den einschlägigen Fachbüchern auch beschrieben, die Wanten, die Pardunen und die Stage richtig zu spannen. Es ist darauf zu achten, das die Maste zueinander ausgerichtet sind. Es darf sich kein Mast und der Bugspriet durch zu viel Spannung verbiegen. Also mit der Spannung nicht übertreiben, aber darauf achten, dass alle Taue gespannt sind und nicht durchhängen was im Modell nicht schön aussieht. Ist die Spannung richtig, werden nach dem Verknoten die Überlängen der Taue gekappt. Jetzt sind die Maste durch das stehende Gut richtig abgestützt.
Es beginnt der lange Weg des Knüpfens der Webeleinen an den Wanten. Ich kann euch sagen, eine sehr sehr sehr zeitaufwendige und vor allem eintönige Arbeit. Aber auch sie muss gemacht werden. Wichtig hierbei ist, das die dünnen Webeleinen nicht zu viel gespannt werden. sie hängen eher etwas durch. Spannt man die Webeleinen zu fest, kann es passieren das sich die Want-Taue durchs Knüpfen verbiegen was nicht sehr schön aussieht. Die senkrechten Want-Taue sollten immer gerade gespannt bleiben. Ich habe es mit meiner Methode sehr gut hinbekommen wie ihr in den folgenden Bildern sehen werdet. Laut Constructo-Bauplan sind die Webeleinen zu weit auseinander eingezeichnet (ca. 60 cm Abstand zueinander). Der richtige Abstand wäre 35 - 45 cm. Ich habe mich für einen Abstand von ca. 40 cm entschieden. Also 4 mm im Modell angenommen. Somit hat man nun noch mehr Webeleinen zu knüpfen als im Bauplan angegeben. Was heisst das? Mehrarbeit! Mehrarbeit die sich aber optisch im Modell auszahlt!

Die dünnen, hellen Taue nennt man Taljereeps und verlaufen durch die Jungfern. In den einschlägigen Fachbüchern sind die richtigen Tau-Verläufe sehr gut beschrieben.  Auf der linken Seite des Bildes sieht man bereits 4 fixierte Taljereeps die oben mit dem Want-Tau mit mehreren Schlägen festgemacht wird. Ein Tropfen Klebstoff sichert das Tau. Rechts sieht man noch die runterhängenden Überlängen des Taljereeps zum Nachspannen der Wanten.
 So sieht dass Ganze dann fertig gespannt aus. 
 Sind alle Taue des stehenden Gutes gespannt geht es mit den Webeleinen der Wanten los. Wie man im unteren Bild sieht machte ich mir eine Schablone aus Karton. Hier noch mit dem zu großen Abstand (6 mm) laut Constructo-Plan. 
 Die Schablone hinter den Besan-Wanten
 Bau-Tipp: Im direkten Vergleich der zu großen Webeleinen-Abstände (6 mm) laut Constructo-Plan links und dem von mir gewählten Abstand (4 mm) wie es laut Mondfeld-Buch richtig wäre. Man erkennt schon mal den Mehraufwand beim Knüpfen. 
 Dann knüpfen wir mal los... Die Webeleinen werden an JEDEM Want mit dem sogenannten Webeleinenstek verknüpft. Damit sich die Abstände der Webeleinen zueinander nicht verschieben können, hilft ein kleiner Tropfen Klebstoff zum fixieren. Zudem wird das Want-Tau durch den Klebstoff etwas steifer und verbiegt sich beim Knüpfen nicht mehr so leicht. ACHTUNG. Immer drauf Achten, dass die Webeleinen nicht gespannt sind sondern leicht durchhängen.
 untere Besanwanten fertig geknüpft
 Die zweite Seite des Besanmastes beim Knüpfen
 auch diese Seite ist fertig
 Die Schablonen des Hauptmastes. Die Webeleinen sollen immer parallel zur Wasserlinie verlaufen. Da die Rüsten meist nicht parallel zur Wasserlinie verlaufen, passt man sich den Abstand über den Rüstbrettern aufwärts verlaufend richtig an.
 Knüpfen der Webeleinen am Hauptmast. 
 Am Hauptmast zieht sich das Knüpfen richtig hin...
 Der Webeleinen-Verlauf auf der Schablone.
 Nach Stunden sind die Webeleinen der unteren Wanten fertig.
 Knüpfen am Fockmast.
 Das sind die Schablonen für die Büttingswanten.
 Und weiter geht die Knüpferei an den Büttingswanten.
 Hat man die Büttingswanten hinter sich gebracht, gehts gleich eine Etage höher stundenlang weiter mit den Stengewanten knüpfen. Unten der Hauptmast.
 Stengewanten-Knüpfen am Besanmast.
 fertige Webeleinen am Hauptmast der H.M.S. Victory.
frontale Seitenansicht des Victory mit dem fertigen stehenden Gut.
 Blick auf das stehende Gut
 Ich kann euch sagen, bis hierhin viel Arbeit, Geduld und Ausdauer sind gefragt! :-)

Das stehende Gut ist nun fertig. Noch ein paar Zahlen für Interessierte:

Webeleinensteks wurden einzeln geknüpft:

Besan-Mast: 564 stk
Haupt-Mast: 1182 stk
Fock-Mast: 1046 stk
Gesamt: 2792 stk

Im nächsten Teil 15 beginnen wir mit dem "laufenden Gut" und dem Befestigen der Rahen...

Samstag, 16. Dezember 2017

1/12 AUTOart Pagani Huayra

AUTOart 1/12 Pagani Huayra


Liebe Highend-Modellauto-Sammler,

AUTOart bringt im Jänner 2018 ein neues Hypercar-Modell auf den Markt. Im riesigen Maßstab 1/12 kommt der Pagani Huayra in weiß/schwarzer Lackierung und mit Chromfelgen. So steht der Sportwagen sehr edel in eurer Highend-Sammlervitrine. AUTOart Nr. 12231

Vorbestellungen unter: office@modellisto.at

Anbei erste Bilder:





 Vorbestellungen unter: office@modellisto.at







Vorbestellungen unter: office@modellisto.at

Freitag, 15. Dezember 2017

H.M.S. Victory - Teil 14c - Takelung - stehendes Gut - Stage

H.M.S. Victory - Teil 14c - Takelung - stehendes Gut - Stage

Der Beitrag beinhaltet Bau-Tipps!

Die Stage sind in der Geschichte des Schiffbaus der älteste Teil des stehenden Gutes. Sie stützen die Masten bugwärts ab und bringen durch ihren Gegenzug die Wanten und Pardunen in ihrer Stützfunktion voll zur Wirkung. Mit ihnen ist die Abstützung der Masten komplett.

Begonnen habe ich mit den Stagen wieder ausgehend vom Bug Richtung Heck des Schiffes und von unten nach oben. Grundlage war wieder der Constructo-Takelplan
Ich habe mit dem Großborgstag begonnen. Der Großborgstag-Kragen wird einfach um den Bugspriet gelegt.
Das Holzding mit dem Loch nennt sich Dodshoofden. Das Tau des Großborgstag-Kragens wird aussen um den Dodshoofden gelegt und verknotet. Das das im Bausatz mitgelieferte Tau der Constructo Victory hier durch den Maßstab recht dünn ist, reicht ein einfacher Knoten.
Bau-Tipp: Hier könnte man ein dickeres Tau aus dem Zubehörmarkt verwenden
Der Großborgstag-Kragen
Hier ist der Großborgstag-Kragen mit dem Großborgstag-Tau verbunden
Der Verlauf des Großborgstages
Detailansicht des Stagauges über die Wanten gelegt.
Über dem Großborgstag verläuft der Großstag
Kragen der beiden Großstage mit Zurring durch die Dodshoofden. Verlegt wird einfach nach Constructo-Plan
Der Großstagverlauf
Noch vor dem Fockstag und Fockborgstag, die wiederum vor dem Großstag liegen, spannt man den sogenannten Vorstengestag und Vorstengeborgstag. Klingt kompliziert, ist es aber nicht wirklich wenn man sich nach dem Constructoplan richtet und zusätzlich den Mondfeld bereit hält. :-)
Im folgenden Bild sind die Zurringe für die Fockstage zu sehen. Beim Verlauf der Fockstage hält man sich an den Takelplan. Weiter unten seht ihr die Plazierung der Zurringe auf einem Bild.
Bau-Tipp: Wenn ihr das erste mal eine Takelung macht, lest euch zuerst ein. Es wird dann alles viel durchschaubarer und verständlicher. Man erspart sich unnötige Fehler beim Spannen der Taue! Also Bauplan studieren und den Mondfeld bzw. weitere Fachbücher.
Bau-Tipp: Der folgende Block ist eine zusätzliche Umlenkung des Besanstengestages. Laut Constructo Pläne scheint der Besanstengestag direkt am Hauptmast befestigt zu werden. Ich habe mir diesen zusätzlichen Block gemacht, das Tau durchgeführt und runter aufs Deck gespannt. So wie es auch beim darunterliegenden Besanborgstag laut Plan vorgesehen ist. Ich denke das ist auch die richtige Lösung.
Blick auf die Stage der Victory und das stehende Gut.
Bau-Tipp: Im folgenden Bild seht ihr den Großstag und Großborgstag inklusive Schwichten (das Zick-Zack-Tau) zwischen die beiden Stagtaue. Laut Constructo-Plan ist keine Schwichtung vorgesehen. Man kann daher selbst entscheiden ob man eine macht oder nicht. Die Schwichtung wird mit den Großstagen verknotet. Da dieses Tau aus dem Bausatz recht dünn ist, habe ich es einfach um die Stage gelegt und mit wenig Kleber fixiert. Ich habe keine Knoten gemacht.
Der Fockstag und Fockborgstag inklusive Schwichten
Blick auf die vorderen Stage der Victory.
Stagverläufe
Die hinteren Stage der Victory
Detailbild der Stagaugen. Da das Stagtau aus dem Constructo Bausatz recht dünn ist habe ich die Maus und das gezurrte Auge nicht dargestellt.
Bau-Tipp: Wenn man hier ins "Hyper-Detailing" gehen möchte, kann man sich ein dickeres und hochwertigeres Tau besorgen und die Einzelteile des Stagauges detailierter darstellen. Im Mondfeld Handbuch kann man sich diese Teile detailiert ansehen, wie aufwendig das damals gemacht wurde. Ich persönlich würde ins "Hyper-Detailing" bei meinem nächsten historischen Schiff gehen, das einen größeren Maßstab hat. Da kommt das ganze besser zur Geltung.
Verlauf des Besanstag und Besanborgstag runter bis ans Deck
Neben der Zurring des Bugspriets sieht man die zuvor genannten Zurringe der Fockstage
Blick auf Fockstage und recht die Vorstengestage die durch die Violine hindurch und seitlich neben dem Spriet zurück zu den Zurrings laufen. 
Der (untere) Besanstengestag läuft hier auf meinen oben genannten Block runter zum Deck. Der obere Block führt den sogenannten Besanbramstag

Bei dieser Perspektive sieht man das ganze Tauwirrwarr des stehenden Gutes. Was hier noch fehlt sind die Webeleinen der Wanten.

Der nächste Blog-Post Teil 14d - Spannen des stehenden Gutes befasst sich mit dem Nachspannen der Taue und den Webeleinen. Wenn alles richtig gespannt ist, ist das stehende Gut fertig und es folgt das laufende Gut.